Ortsvorsteher Axel Blumenstein führt aus, dass die anwesenden Einwohner die Möglichkeit haben kurze Anfragen an den Ortsbeirat zu stellen. Er weist darauf hin, dass Themenbereiche, die bei der heutigen Sitzung auf der Tagesordnung stehen, nicht Gegenstand einer Frage bzw. Wortmeldung sein dürfen.

 

Es werden die folgenden Fragen gestellt:

 

·         Es wird angeregt einen Gedenkort für die jüdische Kripper Familie Cahn zu errichten, die unter der Naziherrschaft zu leiden hatte und teilweise durch die Nazis getötet wurde. Denkbar wäre ein Schaukasten am ehemaligen Wohnhaus der Familie (Quellenstraße 49) oder am Dorfplatz, in dem ein Bericht über das Leben und Leiden der Familie ausgehängt werden könnte. Des Weiteren wurde nach dem Verbleib der Messingplatte gefragt, die bereits für das Gedenken an die Familie Cahn gefertigt wurde. Der Ortsvorsteher Axel Blumenstein wird seinen Vorgänger nach der Platte fragen.

 

·         Die Parkraumüberwachung in der Mittelstraße wird als unzureichend kritisiert. Gerade in den Abendstunden und am Wochenende erfolgt keinerlei Überwachung durch das Ordnungsamt und es parkt dort jeder, wie und wo er will. Des Weiteren moniert der Bürger, dass ein Vermieter keinen Stellplatz nachweisen kann (fehlender Stellplatznachweis). Der Beigeordnete Volker Thehos teilt mit, dass die Stadt Remagen derzeit 3 Mitarbeiter auf 450€-Basis einstellen möchte, die zu den Zeiten kontrollieren, an denen derzeit nicht kontrolliert wird (vorwiegend abends und am Wochenende).

 

·         In der ehemaligen Cord- und Samtfabrik Worm ist u. a. eine Autowerkstatt eingerichtet worden. In dieser Werkstatt wird Wochentags bis 22 / 23 Uhr sowie am Wochenende gearbeitet. Hierdurch entsteht für die Nachbarn eine erhebliche Lärmbelästigung.

 

·         Die Situation in der Quellenstraße auf Höhe der Einmündung in die Römerstraße wird als gefährlich für die anderen Verkehrsteilnehmer beschrieben. Die Autos halten sich an dieser Stelle nicht an die vorgeschriebene Geschwindigkeit von 30 km/h und fahren aufgrund der Enge der Straße (5,75m) an dieser Stelle oft über den Bürgersteig. Die Straßenbreite von 5,75m an dieser Stelle ist eigentlich nicht zulässig, es soll jedoch jetzt nicht auch noch der Bürgersteig um 0,25m verkleinert werden um die Straßenbreite zu erhöhen. Vielmehr sollten Maßnahmen ergriffen werden um die Sicherheit zu erhöhen. Da hier jedoch der Landesbetrieb Mobilität (baulichen Maßnahmen) beziehungsweise die Polizei (Geschwindigkeitsmessungen) zuständig ist, kann der Ortsbeirat hier die zuständigen Behörden noch einmal auf das Problem aufmerksam machen. Des Weiteren wird im 1. Halbjahr 2020 eine Klausurtagung bezüglich eines Verkehrskonzeptes für die Gesamtstadt Remagen stattfinden. In diesem Zusammenhang wird auch diese Gefahrenstelle, von den an der Tagung teilnehmenden Mitgliedern des Ortsbeirates, thematisiert.