Sitzung: 08.10.2024 Bau-, Verkehrs- und Umweltausschuss
Beschluss: Zurückverweisung an den Ausschuss
Beschluss:
Protokoll:
Bürgermeister Björn Ingendahl führt in die Thematik ein. In der Sitzung vom 07.11.2023 habe der Bau-, Verkehrs- und Umweltausschuss (BVUA) entsprechend beschlossen, ein
Interessenbekundungsverfahren (IBV) für Windkraft in Remagen für den Bereich
„Goldgrube“ durchzuführen und im BVUA vom 12.12.2023 Kriterien für das
Verfahren festgelegt. Die Energieagentur Rheinland-Pfalz steht für das IBV
beratend zur Seite.
Insgesamt haben
sich beim IBV zur Windkraft bis zum Stichtag 31.05.2024 sieben Projektentwickler
bei der Stadt Remagen beworben. Davon wurden drei Anbieter, welche die
vorgegebenen Kriterien erfüllen konnten und aussagekräftige Angebotsunterlagen
eingereicht haben, ausgewählt, um in die nächste Runde des IBVs einzusteigen.
In der zweiten
Runde wurden alle Anbieter gebeten, Ihr Angebot nochmals mit vorgegebenen
Indikatoren:
- Windgeschwindigkeit: 6,2 m/s
- Anzahl an Windkraftanlage: 3 Anlagen
- Ertragsmengen mit zwei Szenarien:
13.000.000 kWh und 18.000.000 kWh
zu aktualisieren, um die Angebote vergleichbarer zu machen.
Die Angebote
stellen zum jetzigen Zeitpunkt noch keine festgelegte Planung der
Windkraftanlagen dar, sondern zeigen eine Möglichkeit auf, welche die aktuellen
Erkenntnisse einfließen lässt.
Im nächsten
Schritt soll ein Projektierer ausgewählt werden, mit welchem die Stadt Remagen
in den weiteren Prozess einsteigt. Das heißt, die genaue Standortplanung zu
erarbeiten und eine Bürger-Info-Veranstaltung abzuhalten. Am Ende des Prozesses
steht die finale Entscheidung des Stadtrates, mit dem Projektierer in den
Genehmigungsprozess einzusteigen.
Bürgermeister Björn Ingendahl begrüßt die Vertreter der Teams Juwi, Prokon und BayWa r.e., die nun ihre Angebote detailliert vorstellen (die Präsentationen sind der Niederschrift als Anlage beigefügt).
Nachdem alle Fragen der Ausschussmitglieder beantwortet wurden, bedankt sich der Vorsitzende und verabschiedet die Vertreter der Projektierer. Die weitere Diskussion werde im nichtöffentlichen Teil geführt.
