Beschluss:


Protokoll:

Es liegt eine Anfrage der SPD-Fraktion mit folgendem Inhalt vor:

Vorbemerkung: Die DB plant eine Generalsanierung der Strecke auf der rechten Rheinseite vom 10.07. 2026 bis 11.12.2026 zwischen Troisdorf und Wiesbaden.

Auf der linken Seite soll diese von Februar bis Juli 2028 zwischen Köln und Mainz erfolgen (erst einmal also nicht relevant).

Für die Pendler nach Köln oder Koblenz, die normalerweise die Bahn benutzen,  wird in dieser Zeit auf der rechten Rheinseite ein Schienenersatzverkehr angeboten. Erfahrungsgemäß ist dieser aber nicht immer zuverlässig. Zu befürchten ist, dass zahlreiche Pendler in dieser Zeit auf das Auto umsteigen.

Allerdings gibt es Anfragen aus der Bürgerschaft auf der rechten Rheinseite, ob es möglich wäre, die Überfahrten der Fähre „Nixe“ in dieser Zeit zu verbessern und zu vertakten, um eine bessere Benutzung der DB ab Bahnhof Remagen nach Bonn, Köln oder Koblenz zu erreichen. Für Jahreskarteninhaber sicherlich eine Überlegung.

Nach einem Gespräch mit dem Geschäftsführer des Fährbetriebes Linz/Remagen steht dieser grundsätzlich einem solchen Plan positiv gegenüber, verweist allerdings auf die Kostenseite durch erhöhten Personaleinsatz.

Frage: a) Kann der Bürgermeister diesen Ansatz zur Verbesserung des Fährbetriebes im Fährausschuss unterstützen?

b) Da es sich um eine Verschlechterung der Einnahmen durch die GmbH handelt, muss ein städtisches Gremium entscheiden, oder allein der Fährausschuss?

Bürgermeister Björn Ingendahl bestätigt, dass der Fährausschuss in dieser Angelegenheit entscheiden müsse. Problematisch dürfte sein, dass die Nixe nicht zwischen Remagen und Linz, sondern zwischen Remagen und Erpel pendelt. Zudem sei eine Ausweitung des Fahrplans mit Mehrkosten verbunden. Der jetzige Takt könne im Einschichtbetrieb gefahren werden. Eine Erweiterung führt automatisch zu einer zweiten Schicht. Er werde den Fährausschuss über die Anfrage unterrichten. Das Gremium tage in der kommenden Woche.