Protokoll:

Die beiden Nachbarn des Kinderspielplatzes war am 13.10. und am 28.10. bei mir und klagte über die Größe und die Menge der Blätter und Eicheln auf ihren Grundstücken. Sie vertraten die Auffassung, dass die Bäume entfernt bzw. gekürzt werden sollen, um so weniger Blätter und Eicheln zu verursachen.

Auf den Hausdächern entstand so im Bereich der Bäume starker Moosbewuchs. Auch die Außenanlage ist dadurch stark verschmutzt. Dies wurde auch mit Bauamtsleiter Herr Bachem besprochen. Herr Bachem ist der Auffassung, die Bäume zu kürzen. Er möchte

mit dem Bauhof und dem OV einen Termin zwecks Verkürzung der Bäume vereinbaren.

Herr Reinhold Langen, Herr Stefan Kirwald und ich trafen uns nach der Terminabsprache Am Mühlenweg, am Freitag, den 13. November um 10.30 Uhr unterhalb des Kinderspielplatzes. Auch ein betroffener Nachbar kam hinzu. Dieser brachte noch Bilder der Bäume, deren Abwurf und den Schriftverkehr der Stadtverwaltung mit.

Nachdem wir uns die Verschmutzung durch Eicheln und Blätter angesehen haben, vertreten wir die Meinung, dass die drei äußeren Bäume, die in Richtung Ortsmitte stehen, zu fällen und die anderen Bäume um 8 bis 10 Meter zukürzen. Das Stutzen muss aber fachmännisch ausgeführt werden, da sonst die Standfestigkeit, wie auch die Windlast nicht gewährleistet ist. Vor einigen Jahren sind die Bäume unsachgemäß gestutzt worden.

Beim Aufstellen des Bebauungsplanes ca. 1974, waren diese Bäume eingeplant, weil sie die einzigen großen Bäume waren, die noch da standen. Die ersten Häuser wurden 1979 gebaut. Über 30 Jahre sind die Eichen gewachsen und haben eine stattliche Höhe erreicht. Ob sie in dieses Bebauungsgebiet noch reinpassen, ist fraglich. 

Vor allen Dingen ist das Reinigen (Blätter fegen) des Gehweges und der Treppe ist nicht immer gewährleistet. Dadurch ist bei regnerischem Wetter die Unfallgefahr sehr groß.